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„Weyermänner“ streifen durch die Kinogeschichte Bambergs

08.02.2010
Die Weyermann® Akademie hat Anfang Februar einen exklusiven Vortrag über die Kinogeschichte Bambergs organisiert. In Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg und dem Odeon-Kino machten rund 20 Mitarbeiter und Angehörige von Weyermann® Malz einen Streifzug durch die Anfänge des Kinematographen bis hin zur Blütezeit der Filmpaläste.

„Reiseführer“ war Martin Lorber von der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg, der viel Archivmaterial für seinen Vortrag zusammengesucht hatte. Alte Fotografien der einst insgesamt 17 Bamberger Kinos, Filmplakate und modernes Kartenmaterial zur Orientierung machten die Ausführungen bunt, die Dr. Jörg Händler, erster Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg, vermittelt hatte. Nicht fehlen durften selbstverständlich alte Filme, die Gerrit Zachrich vom heutigen Odeon- und Lichtspiel-Kino hinzusteuerte. Das richtige Flair erhielt der Abend durch den Veranstaltungsort, der alte Bavaria-Kinosaal in Gaustadt, der heute dem Liederhort als Probenraum dient, aber immer noch die Original Wandbespannung besitzt.

Foto: Martin Lorber (rechts stehend) von der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg führte die kulturell interessierten „Weyermänner“ Anfang Februar durch die Kinogeschichte Bambergs.

Los ging die Reise durch die Kinogeschichte mit der Erfindung des Bioskops durch die Gebrüder Skladanovsky 1895. Diese „lebende Fotografie“, zum Leben erweckt durch Handkurbelprojektor mit Klaviermusik, gab es auch in Bamberg – zuerst zeitweise auf dem Plärrer am Heinrichsdamm, ab 1907 immer nachmittags im Café Victoria am Wilhelmsplatz. Die Filme damals waren kaum länger als zehn Minuten und zeigten Szenen aus dem Leben mit Titeln wie „Der Trunkenbold und der Mond“ oder „Der Käfer in der Hose“. Gezeigt wurde vor allem Humoriges, Gruseliges oder Berichte aus fremden Ländern.

Das erste feste Kino bzw. Tonbildtheater in Bamberg war in den späteren Kaiserdom-Stuben angesiedelt. Das zweite folgte im Café Wittelsbach an der Promenade. Damals kostete eine Karte für den 1. Rang noch 30 Pfennig, den Lohn mehrerer Stunden Arbeit.

Foto: Eins von zeitweise insgesamt 17 Bamberger Kinos, der Filmpalast am Grünen Markt. Die beiden Rundbogen-Fenster sind bis heute in dem Gebäude erhalten.

Seine Blüte erlebte das Kino nach dem Ersten Weltkrieg mit den ersten Tonfilmen und großen Filmpalästen, so z.B. in Bamberg am Grünen Markt, bevor der Zweite Weltkrieg und die Nationalsozialisten das Kino instrumentalisieren. Ende der 50er Jahre boomen die bewegten Bilder dann erneut. In Bamberg gibt es zu dieser Zeit 17 Kinos! In den 60er Jahren werden über 1 Millionen Kinokarten pro Jahr verkauft, 1975 sind es schon weniger als 300000.

Doch die Faszination für das „gute, alte Kino“ ist bis heute geblieben, fanden doch alle „Weyermänner“ die Historie der Bamberger Kinos sehr spannend.

Im Vereinszentrum der portugiesisch-sprachigen Bevölkerung in und um Bamberg nahm der Kinoabend seinen Ausklang bei Tintenfisch mit Pommes und Superbock, einem portugiesischen Spezialitätenbier. Besonders große Freude hatte dabei Diego Gomes da Silva, Langzeitpraktikant bei Weyermann® Malz, der aus Brasilien stammt.

So hatte die Weyermann® Akademie wieder einmal einiges zu bieten: Wissen, Historie, Spaß, gutes Essen, lecker Bier, neue Kontakte und regen Austausch zwischen Kollegen!

Zur Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg:
Die gemeinnützige Vereinigung zum Schutz Bamberger Kulturdenkmale hat sich zuletzt intensiv für den Erhalt des Schleusenwärterhäuschens auf dem Erba-Gelände eingesetzt. Außerdem veranstaltet die Schutzgemeinschaft regelmäßig Spaziergänge z.B durch die Domherrenhöfe oder den Michelsberger Terrassengarten Inzwischen kann der Verein viele junge Mitglieder vorweisen, da diese laut ihres Vorsitzenden immer stärker merken würden, wie schön Bamberg ist und dass es wert ist, das Weltkulturerbe zu erhalten.

Zur „Associacao Recreativa Portuguesa“
Der portugiesische Verein Gaustadt „Associacao Recreativa Portuguesa“ (A.R.P.) wurde 1975 gegründet. Er zählt 133 erwachsene Mitglieder und 21 Kinder und Jugendliche. Sein Ziel ist der Erhalt der portugiesischen Sprache und Kultur. Das gewährleisten verschiedene Abteilungen, z. B. eine Folkloregruppe, eine Fußballmannschaft und eine Bibliothek mit heimatsprachlicher Literatur.

Weitere Informationen:
www.lichtspielkino.de
www.altbamberg.de
www.superbock.pt

Bildergalerie

 
Weyermann® MalzfabrikBrennerstraße 17 - 1996052 Bamberg Telefon + 49 (0) 951 93 220-0Fax + 49 (0) 951 93 220-970eMail info@weyermann.de